Spiridon-Silvesterlauf am 28. Dezember 2014

Trotz eisiger Minustemperaturen und teilweise sehr glattem Bodenbelag absolvierte
Artur (51:21 Minuten, 649. Platz gesamt, 27. Platz AK) erfolgreich den letzten
Lauf in diesem Jahr 2014. Selbstverständlich ist bei solchen Temperaturen eine Kleidung
notwendig, die eher einer „Polarexpedition“ ähnelt. 🙂

 

Silvesterlauf 2014 - Artur

 

 

Frankfurt-Marathon am 26. Oktober 2014

Wer – wie wir – das ganze Jahr über viel und hart trainiert hat und zudem einiges an Wettkampferfahrung und -härte sammeln konnte, will am Ende der Saison gerne nochmal die Früchte dieser Arbeit ernten. Dafür bietet sich hier in der Region der Start beim Frankfurt-Marathon an – immerhin einer von 25 Marathons weltweit, die zur höchsten Kategorie der Gold Road Races des internationalen Leichtathletikverbandes IAAF gehören. Dieses Label und der schnelle Kurs mit Start am Messeturm und Ziel in der Frankfurter „Gudd Stubb“ (Festhalle) lockte dieses Jahr wieder über 15.000 Läuferinnen und Läufer aus über 100 Nationen in die Mainmetropole. Auch wir waren mit sechs Startern vertreten und voller Vorfreude auf den Lauf – und auch auf die trainingsfreie Zeit danach 😉

Die äußeren Bedingungen waren nahezu optimal: Angenehme Temperaturen, wenig Wind und trocken. Was will das Läuferherz mehr. Aufgrund der Umstellung auf die Winterzeit konnte man zudem mal wirklich ausgeschlafen an den Start gehen. Gestartet wurde in verschiedenen Blöcken und Wellen und angefeuert von Olympiasieger Dieter Baumann, der als Kommentator für den Hessischen Rundfunk auf einem Podest direkt an der Startlinie stand. Die ersten Kilometer führen in der Frankfurter Innenstadt durch die tiefen Hochhausschluchten an vielen tausend Zuschauern vorbei. Kurz nach Kilometer 13 geht es über den Main nach Sachsenhausen und weiter nach Niederrad und Schwanheim. Auf der Schwanheimer Brücke bei Kilometer 24 und den weiteren Kilometern durch Höchst merkt man meistens, ob man einen guten Tag erwischt hat und sein Zeitziel erreichen kann oder nicht. Die fünf Kilometer auf der schnurrgeraden Mainzer Landstraße zurück in Richtung Innenstadt sind dann entweder schön zu laufen, weil man reihenweise an anderen weniger frischen Läufern vorbeifliegt, oder man gehört zu letzteren und leidet Qualen. Nach einigen Schlenkern durch Zuschauermengen in Downtown Frankfurt kommt das Ziel dann irgendwann näher und man kann die letzten Meter bis in die Festhalle nochmal genießen.

Letztlich hat dieser Wettkampf zum Abschluss der Saison einem nochmal wirklich alles abverlangt und wir waren alle schlagkaputt. Aber umso zufriedener konnten wir anschließend auf die 42,195 km und die lange Saison zurückblicken 🙂 Jetzt ist erstmal Ausruhen und Kräfte sammeln angesagt, bevor es irgendwann Ende November mit der Vorbereitung für 2015 weitergeht…

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Ergebnisse

Artur: 4:18:22 Stunden, 6731. Platz gesamt, 405. Platz AK

Christine: 3:56:35 Stunden, 665. Platz gesamt, 93. Platz AK

Christopher: 3:24:40 Stunden, 2139. Platz gesamt, 210. Platz AK

Florian: 3:07:44 Stunden, 987. Platz gesamt, 210. Platz AK

Jan: 3:58:36 Stunden, 5362. Platz gesamt, 851. Platz AK

Markus: 3:16:05 Stunden, 1542. Platz gesamt, 247. Platz AK

 

 

Sport- und Gesundheitstage und Familienlauf in Eltville

Am 20. und 21. September fanden an der Eltviller Rheinpromenade die 2. Sport- und Gesundheitstage EltVital statt. Für unseren Verein eine gute Gelegenheit, mit einem Stand Werbung in eigener Sache zu machen und neue Mitglieder zu werben. Auch wenn es am Samstag wegen des schlechten Wetters noch etwas zäh war, stieß unser Stand vor und nach dem Familienlauf am Sonntagmorgen auf reges Interesse. Mal abwarten, ob sich das demnächst auch bei den Mitgliederzahlen bemerkbar macht.

Die Teilnahme am Familienlauf, der dieses Jahr zum ersten Mal über die klassische Distanz von 10 km führte, war dann für die meisten von uns ein Pflichttermin und mit fünf Startern und guten Platzierungen haben wir ein sehr gutes Bild abgegeben. Der Einsatz hat sich somit auch in sportlicher Hinsicht auf jeden Fall gelohnt und wir konnten insgesamt ein positives Fazit des Wochenendes ziehen.

Unterstützung hatten wir sowohl am Stand als auch beim Familienlauf von Peter Strohe vom Tri-Team Sinzig. Auch an dieser Stelle nochmal vielen Dank!

 

Ergebnisse

Florian: 37:06 Minuten, 4. Platz gesamt, 3. Platz AK

Peter: 46:20 Minuten, 30. Platz gesamt, 12. Platz AK

Klaus: 46:20 Minuten, 31. Platz gesamt, 17. Platz AK

Holger: 47:10 Minuten, 35. Platz gesamt, 13. Platz AK

Artur: 49:37 Minuten, 49. Platz gesamt, 28. Platz AK

 

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Rhein-Ahr Triathlon in Remagen am 14. September 2014

Zum Abschluss der diesjährigen Triathlonsaison ging es auf Einladung des Triathlon Teams Sinzig zum Rhein-Ahr Triathlon nach Remagen. Ein gut organisierter Wettkampf über die olympische Distanz mit spektakulärem Schwimmen im Rhein, anspruchsvoller Radstrecke durch die Eifel und abschließendem Lauf an der Rheinpromenade in Remagen. Los ging es mit einem Sprung von der Autofähre Linz-Kripp. Die anschließenden 2,8 Kilometer im Rhein konnten wir durch die starke Strömung auch im Nu abspulen. Trotzdem waren die 20 Minuten bis zur Nato-Rampe an der berühmten Brücke von Remagen ein Erlebnis, das dauerhaft in Erinnerung bleiben wird. Das Radfahren war durch das ständige Hoch und Runter auf nicht immer gutem Straßenbelag recht mühsam. Man kam einfach nie so richtig ins Rollen und musste sich den Wechsel auf die Laufstrecke hart erarbeiten. Der dreimal zu laufende Rundkurs am Rhein und durch Remagen war durch die vielen Zuschauer und die tolle Atmosphäre hingegen leichter zu ertragen. Insgesamt ein rundum gelungener Abschluss der Triathlonsaison, der eigentlich Lust auf mehr macht…

Unser besonderer Dank gilt Ersatzradfahrer Stefan Venturini, der in der Staffel den erkrankten Jan ersetzt hat!

 

Ergebnisse

Olympische Distanz (Swim: 2800 m, Bike: 44 km; Run 10,5 km)

Florian: 2:23:25 Stunden (Swim: 20:47; Bike: 1:22:43; Run: 39:55), 68. Platz gesamt, 6. Platz AK

Staffel (Holger, Stefan, Artur): 2:36:48 Stunden (Swim: 19:09, Bike: 1:23:37, Run: 54:02), 10. Platz

 

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Challenge Walchsee am 31. August 2014

Die Challenge Walchsee ist ein Rennen über die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen) und findet vor traumhafter Kulisse am Fuße des Kaisergebirges in Tirol statt. Die tolle Kulisse, die professionelle Organisation und die wie in den Vorjahren hochkarätige Besetzung waren ausschlaggebend, dass wir uns diesen Wettkampf als Saisonhöhepunkt ausgeguckt hatten. Für mich war es die dritte Teilnahme nach 2010 und 2012, für Jan die Premiere auf der Mitteldistanz. Leider hingen die Wolken schon bei der Ankunft am Freitag so tief, dass man die Bergwelt nur erahnen konnte. Der Samstag war ziemlich verregnet und welches Wetterportal man auch zu Rate zog, Hoffnung auf einen trockenen Wettkampf bestand wenig. Zumindest ein Neoverbot war bei 17 Grad Wassertemperatur nicht zu befürchten. Am Sonntagmorgen hatte dann zumindest der Regen aufgehört. Als der Moderator jedoch kurz vor dem Start von einer grundsätzlich guten Wetterprognose und eventuell einigen Schauern gegen Mittag sprach, war klar, dass uns eine wahre Regenschlacht bevorstand 😉

Auch wenn es beim Schwimmen zumindest von oben trocken blieb, war es dann nach ungefähr einer halben Stunde auf der Radstrecke soweit und ein wolkenbruchartiges Gewitter sorgte innerhalb kürzester Zeit für völlig durchnässte Kleidung. Da es bis zum Ende des Wettkampfs mehr oder weniger durchregnete, wurde es in den nassen Klamotten zunehmend kalt und gerade die Abfahrten entwickelten sich zu gefährlichen Rutschpartien. Im Grunde hatte man nun zwei Möglichkeiten: Von Regen und Kälte demotivieren lassen oder die widrigen Bedingungen als Herausforderung annehmen und seine Ziele nicht aus dem Auge verlieren. Wir entschieden uns beide für letzteres und konnten den selektiven Rundkurs mit 1.100 Höhenmetern trotz allem deutlich schneller absolvieren als vorher erwartet. Der abschließende Halbmarathon führte dann vier Runden um den Walchsee und wurde trotz des schlechten Wetters von vielen Zuschauern an der Strecke verfolgt. Das machte es ein wenig leichter, sich bis zum Schluss durchzukämpfen. So konnten wir beide unsere Zielzeiten um einige Minuten unterbieten und abgekämpft, aber zufrieden und auch ein klein wenig stolz die Heimreise antreten.

 

Ergebnisse

Mitteldistanz (Swim: 1900 m, Bike: 90 km; Run: 21,1 km)

Jan: 6:26:46 Stunden (Swim: 42:13; Bike: 3:25:25; Run: 2:04:31), 487. Platz gesamt, 83. Platz AK

Florian: 4:54:49 Stunden (Swim: 36:00; Bike: 2:40:16; Run: 1:30:51), 98. Platz gesamt, 12. Platz AK

 

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City Triathlon Frankfurt am 3. August 2014

Nach dem Heimspiel beim überschaubar-familiären Rieslingman in Rüdesheim standen vier von uns am Sonntag am Start des diesjährigen City Triathlon in Frankfurt. Der City Triathlon ist mit über 2000 Teilnehmern eine echte Großveranstaltung und hat eine Anziehungskraft auf Athleten aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Solche Großveranstaltungen haben durchaus ihren Reiz: So trifft man auf prominente Profis, wird von Zuschauermassen bejubelt und meistens ist das Ganze sehr professionell organisiert. So war es auch dieses Jahr in Frankfurt. Der Nachteil ist, dass die Vorbereitungen am Tag vor dem Wettkampf, also Abholung der Startunterlagen, Rad-Check-In und die Befüllung der Wechselbeutel, bei hochsommerlichen Temperaturen und großem Andrang fast anstrengender waren als der eigentliche Wettkampf. Einen Italiener für das wichtige Carboloading haben wir trotz allem noch rechtzeitig gefunden 😉

Das Schwimmen wurde wie beim großen Bruder des City Triathlon, der Ironman-Europameisterschaft, im Langener Waldsee ausgetragen. Aufgrund des anhaltend warmen Wetters war ein Neoverbot unvermeidlich. So stürzten wir uns um 9:15 Uhr ohne die geliebte Schwimmhilfe in die Fluten des Baggersees unweit des Frankfurter Flughafens. Nach einem Lauf in Radschuhen durch die schier endlos lange Wechselzone führte die Radstrecke zunächst am Waldstadion vorbei nach Sachsenhausen und anschließend zwei Runden am Main entlang. Eine vollkommen flache Streckenführung, was nicht jedem von uns entgegen gekommen ist. Das Laufen durch die Innenstadt war dann aufgrund der vielen Zuschauer fast ein Selbstläufer. Ausgepowert, aber zufrieden konnten wir alle gemeinsam im Ziel mit den isotonischen Durstlöschern des Sponsors anstoßen und unsere Rennerlebnisse austauschen. Ein wirklich schöner Wettkampf, der sicher im nächsten Jahr wieder auf dem Programm stehen wird.

 

Ergebnisse

Olympische Distanz (Swim: 1500 m, Bike: 45 km; Run: 10 km)

Artur: 3:24:22 Stunden (Swim: 48:53; Bike: 1:27:57; Run: 55:09) 782. Platz gesamt, 35. Platz AK

Florian: 2:31:38 Stunden (Swim: 32:21; Bike: 1:14:46; Run: 37:23), 122. Platz gesamt, 16. Platz AK

Jan: 2:58:55 Stunden (Swim: 38:25; Bike: 1:23:34; Run: 45:14), 590. Platz gesamt, 90. Platz AK

Klaus: 2:46:25 Stunden (Swim: 39:33; Bike: 1:12:06; Run: 47:23), 366. Platz gesamt, 70. Platz AK

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Rieslingman in Rüdesheim am 13. Juli 2014

Der Rieslingman ist für uns sozusagen ein Heimspiel. Deswegen war eine Teilnahme für alle aktiven Vereinsmitglieder auch ein Muss und wir ließen uns von einigen heftigen Regenschauern am Morgen nicht abschrecken. Zum Start und während fast des gesamten Wettkampfs hielten sich die Wetterkapriolen zum Glück in Grenzen. Das schlechte Wetter hatte aber sein Gutes: Durch einige Absagen waren die Startgruppen beim Schwimmen relativ überschaubar und man konnte nach dem üblichen Anfangsgetümmel einigermaßen unbehindert seine Runden durch das Rüdesheimer Hafenbecken ziehen. Nach dem Schwimmen ging es dann mit dem Rad hinauf nach Preßberg und zurück mit einem kleinen Schlenker über Aulhausen und am Niederwalddenkmal vorbei. Eine sehr anspruchsvolle Strecke mit einigen steilen Rampen. Zurück in der Wechselzone am Rüdesheimer Hafen mussten zum Abschluss noch mehrere Runden auf einer Rundkursstrecke am Rhein absolviert werden.

Insgesamt waren wir mit fünf Startern auf der olympischen Distanz und der Volksdistanz vertreten und konnten eine gute Visitenkarte abgeben. Schön war auch, dass mit Peter Strohe vom TriTeam Sinzig und Adrian Tauchmann vom VCE Duderstadt sozusagen zwei Gaststarter unser Team verstärkt haben. Der erfolgreiche Tag fand dann beim gemeinsamen Grillen mit dem vierten deutschen Weltmeistertitel einen rundum gelungenen Abschluss!

 

Ergebnisse

Olympische Distanz (Swim: 1000 m, Bike: 39,5 km; Run: 10 km)

Florian: 2:25:58 Stunden (Swim: 21:32; Bike: 1:24:25; Run: 39:59), 15. Platz gesamt, 7. Platz AK

Artur: 3:23:33 Stunden (Swim: 35:14; Bike: 1:53:36; Run: 57:43) 173. Platz gesamt, 27. Platz AK

Holger: 3:04:38 Stunden (Swim: 18:38; Bike: 1:49:00; Run: 56:59), 135. Platz gesamt, 32. Platz AK

 

Volksdistanz (Swim: 500 m, Bike: 20 km; Run: 5 km)

Klaus: 1:25:47 Stunden (Swim: 13:28; Bike: 48:36; Run: 23:43), 18. Platz gesamt, 4. Platz AK

Jan: 1:33:50 Stunden (Swim: 12:27; Bike: 57:30; Run: 23:53), 39. Platz gesamt, 8. Platz AK

 

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City-Triathlon Heilbronn am 22. Juni

Am 22. Juni war es endlich soweit und die diesjährige Triathlonsaison begann zumindest für zwei von uns bei der 5. Austragung des City-Triathlons in Heilbronn. Eine toll organisierte Veranstaltung mitten in der Stadt bei bestem Wetter und hochkarätiger Besetzung: Mit Lokalmatador Sebastian Kienle und Andreas Raelert standen zwei absolute Topstars der Szene am Start. Gewonnen hat das Rennen über die Mitteldistanz allerdings der deutsche Newcomer Andreas Dreitz. Da wir jedoch für die Sprint- bzw. Olympische Distanz gemeldet hatten, kam es nicht zu einem direkten Aufeinandertreffen.

Eine frühe Anreise sollte Stress vor dem Start vermeiden und Anfahrt, Abholung der Startunterlagen und der Rad-Check-in verliefen zunächst auch ohne Probleme. Dass die Wechselzone dann schon Stunden vor dem Start abgesperrt wurde, konnte selbst der erfahrene Triathlet nicht ahnen und ohne die unkomplizierte Hilfe des Wechselzonenpersonals hätten wir das Rennen ohne einige wichtige Utensilien absolvieren müssen. Man lernt eben nie aus 😉

Die Auftaktdisziplin fand auf einer Wendepunktstrecke im Neckar statt – beobachtet von jeder Menge Zuschauern an den Ufern und auf den Brücken, was für eine einmalige Stimmung gesorgt hat. Das Schwimmen in offenen Gewässern ist zwar nicht jedermann’s Sache, gehört aber zum Triathlon einfach dazu. Nach 500 bzw. 1500 Metern mussten dann erstmal mehrere 100m in der Wechselzone zurückgelegt werden, um endlich das Rad zu erreichen. Danach folgten 22 bzw. 47 km auf dem Rad durch den hügeligen Kraichgau: Landschaftlich reizvoll, aber nicht bestzeitentauglich. Das Laufen durch die Innenstadt (5 bzw. 10 km) konnten wir dann beide nutzen, um uns mit Top-Ten-Zeiten noch einige Plätze weiter nach vorne zu schieben. Insgesamt ein guter Auftakt, der jedoch auch noch Luft nach oben lässt… Wir freuen uns auf jeden Fall auf die kommenden Wettkämpfe!

 

Ergebnisse

Christine: 1:39:19 Stunden; Swim (500m): 17:42; Bike (22 km): 49:33; Run (5 km): 22:59; 26. Platz gesamt, 6. Platz AK

Florian: 2:49:49 Stunden; Swim (1500m): 31:04; Bike (47 km): 1:32:53; Run (10 km): 38:19; 50. Platz gesamt, 16. Platz AK

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SAP Arena Marathon in Mannheim am 31. Mai 2014

Ein Sohn Mannheims hat mal gesungen: „Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer…“. Für mich war der Weg ins Ziel des SAP Arena Marathons am 31. Mai durch Mannheim und Ludwigshafen und somit durch zwei Bundesländer leider zu schwer, um in der gewünschten Zeit ins Ziel zu kommen. Die erste Hälfte lief in 1:30:15 zwar noch nach Plan, aber eigentlich war mir schon so bei Kilometer 18/19 klar, dass ich das Tempo nicht über die volle Distanz würde halten können. Die Beine waren schwer und es fehlte einfach die nötige Frische und Spritzigkeit. Die schier endlos lange Brücke von Mannheim nach Ludwigshafen zwischen Kilometer 27 und 29 hat mir dann schließlich den Zahn gezogen und die Kilometerzeiten wurden in der Folge immer langsamer. Die letzten 12 Kilometer waren eine reine Qual und es ging eigentlich nur noch darum, durchzulaufen und die Technik einigermaßen aufrechtzuerhalten. Schade, weil gerade die letzten Kilometer durch die Dämmerung und die Zuschauermassen im nächtlichen Mannheim (Start war um 19 Uhr) das Besondere an diesem „Dämmermarathon“ ausmachen. Nach 3:16:47 war es dann endlich geschafft und die erste Lehre gezogen: Einen Marathon, der wegen Erkältung oder anderen Gründen ausfallen muss, kann man nicht zwei Wochen später nachholen – zumindest nicht mit der ursprünglichen Zielsetzung. Nun heißt es ausruhen, wieder zu Kräften kommen und sich auf den Beginn der Triathlonsaison in drei Wochen freuen.

 

Ergebnisse

Florian: 3:16:47, 47. Platz gesamt, 12. Platz Altersklasse

 

 

Mittelrhein-Marathon am 18. Mai 2014

Die Vorzeichen für die zehnte Austragung des Mittelrhein-Marathon am 18. Mai waren denkbar schlecht: Holger hatte mit Schmerzen im Fuß zu kämpfen, Artur eine dicke Backe nach einer Wespenattacke am Tag zuvor und ich musste aufgrund einer Erkältung vom Marathon auf den Halbmarathon ummelden. Aber der erfahrene Ausdauersportler weiß: Kleine Wehwehchen sind normal und gehen oft genauso schnell wieder weg wie sie gekommen sind. Also nicht davon verrückt machen lassen und auf die eigene Leistungsfähigkeit vertrauen. Zumindest die äußeren Bedingungen waren dann kurz vor dem Start optimal: Sonnenschein und angenehme Temperaturen sowie eine landschaftlich traumhafte Strecke zwischen Boppard und Koblenz. Letztlich waren wir alle auch einigermaßen zufrieden und konnten den Nachmittag am Deutschen Eck bei Bier und fettigem Essen genießen.

 

Ergebnisse

Artur: 1:52:37, 342. Platz gesamt, 47. Platz Alterklasse

Florian: 1:29:40, 27. Platz gesamt, 8. Platz Altersklasse

Holger: 2:09:34, 685. Platz gesamt, 78. Platz Altersklasse

 

 

Maarauelauf am 27. April 2014

Der Maarauelauf führt drei Runden (11,1 km) über die zwischen Main und Rhein gelegene Maaraue in Mainz-Kostheim. Da Mainz-Kostheim ein Stadtteil von Wiesbaden ist, findet das Rennen auf der richtigen Seite des Rheins in Hessen statt, ist jedoch trotzdem offizieller Vorbereitungslauf für den zwei Wochen später stattfindenden Mainz-Marathon. Dadurch erfreut sich die Veranstaltung Jahr für Jahr großer Beliebtheit. Dieses Jahr standen trotz anfänglichem Regen, der sich jedoch pünktlich zum Startschuss verabschiedete, über 300 Läuferinnen und Läufer am Start. Für mich war es die fünfte Teilnahme in Folge und im Hinblick auf den Mittelrhein-Marathon am 18. Mai der letzte Formtest unter Wettkampfbedingungen. Mit einem Kilometerschnitt von knapp unter 3:50 Minuten und einer Gesamtzeit von 42:16 Minuten scheint die Form zu stimmen, für einen Podestplatz reichte es jedoch nur in der Altersklasse. Dafür gab es aber immerhin tolle Preise: ein 12er-Pack Taschentücher und ein Duschgel mit dezenter männlicher Duftnote 😉

Wiesbadener Kurier v. 28.04.2014

Ergebnisse

Florian: 42:16 Minuten, 6. Platz gesamt, 3. Platz Altersklasse

 

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Lufthansa Halbmarathon in Frankfurt am 9. März 2014

Bei strahlendem Sonnenschein und fast schon sommerlichen Temperaturen fand am Sonntag der Frankfurter Halbmarathon statt. Fast 5000 Läufer standen am Start der 12. Austragung mit Start vor und Ziel im Frankfurter Waldstadion. Umziehen und duschen durfte man sich sogar in den Original-Kabinen, was für wahre Eintrachtfans ein echtes Highlight war

Die weitgehend flache und für Bestzeiten geeignete Strecke führte durch Niederrad ans Mainufer und durch Sachsenhausen zurück in den Frankfurter Stadtwald. Auch wenn nicht alle teilnehmen konnten, war unser Verein doch zumindest in Mannschaftsstärke vertreten und konnte sich einen achtbaren 152. Platz unter 259 angetretenen Teams erkämpfen.

 

Ergebnisse

Artur: 1:52:38, 2338. Platz gesamt, 113. Platz Alterklasse

Florian: 1:23:11, 99. Platz gesamt, 18. Platz Altersklasse

Holger: 2:02:27, 3444. Platz gesamt, 397. Platz Altersklasse

 

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Winterlaufserie Seligenstadt: 4. Lauf am 15. Februar 2014

Der 4. und letzte Lauf der Winterlaufserie wartete zwar mit frühlingshaften Temperaturen auf, aber durch den anhaltenden Regen waren die Wege im Seligenstädter Wald leider wieder stark aufgeweicht und schwer zu laufen. Eine Verbesserung der Zeit vom 3. Lauf war somit nicht drin, aber es ging ja auch um eine vordere Platzierung in der Serienwertung. Leider wurde der erhoffte Podiumsplatz hier denkbar knapp um einen Punkt  verpasst. Mit dem 4. Platz in der Gesamtwertung und dem 1. Platz in der Altersklasse kann man aber trotzdem sehr zufrieden sein. Außerdem haben die 10km-Tempoläufe unter Wettkampfbedingungen im Hinblick auf das anstehende Wettkampfprogramm sicher einen positiven Trainingseffekt…

 

Ergebnisse

Florian: 38:19 Minuten, 14. Platz gesamt, 2. Platz AK, Gesamtwertung Serie: 4. Platz gesamt, 1. Platz AK

 

 

Winterlaufserie Seligenstadt: 3. Lauf am 18. Januar 2014

Nachdem der 2. Lauf der Winterlaufserie in Seligenstadt ausgelassen wurde, standen zumindest Artur und Florian beim 3. Lauf am 18. Januar über 10km wieder am Start. Drei Teilnahmen bei vier Läufen sind die Voraussetzung für den Eingang in die Serienwertung, die durch die Addition der drei besten Platzierungen erfolgt. Die Strecke ist bei allen vier Läufen dieselbe, die Streckenverhältnisse leider nicht. Diesmal waren die zwei Runden durch den Seligenstädter Wald trotz sonnigem Wetter eine regelrechte Rutschpartie. Trotzdem konnten wir beide unsere Zeit vom 1. Lauf verbessern und hoffen jetzt auf bessere Bedingungen beim 4. Lauf am 15. Februar. Mal schauen, was dann in der Gesamtwertung rauskommt…

 

Ergebnisse

Artur: 48:47 Minuten, 97. Platz gesamt, 14. Platz AK

Florian: 37:58 Minuten, 9. Platz gesamt, 1. Platz AK, 3. Platz Serienwertung